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Koch- und Backrezepte aus dem Genussland Oberösterreich
Mit den extra für Sie zusammengestellten Koch- und Backrezepten ist gutes Gelingen garantiert.
Da macht Kochen Freude!

Krautrouladen mit knusprigem Speck


Krautrouladen mit knusprigem Speck

Zutaten

ca. 1 kg faschierte Grundmasse (s.unten)
8 kl. oder 4 gr. Kraut- oder Kohlblätter
ca. 100 ml Schlagobers
Kümmel
Salz, Pfeffer
Butter oder Öl für die Form
Fond, Rindsuppe oder Wasser zum Aufgießen
Maisstärke nach Bedarf
einige Speckscheiben für die Garnitur

Zutaten

ca. 1 kg faschierte Grundmasse (s.unten)
8 kl. oder 4 gr. Kraut- oder Kohlblätter
ca. 100 ml Schlagobers
Kümmel
Salz, Pfeffer
Butter oder Öl für die Form
Fond, Rindsuppe oder Wasser zum Aufgießen
Maisstärke nach Bedarf
einige Speckscheiben für die Garnitur

Foto: Peter Barci: Krautrouladen mit knusprigem Speck

Zubereitung

In einem Topf Wasser aufkochen. Krautblätter ablösen und kurz darin überbrühen. Wieder herausheben, trocken tupfen und den Strunk herausschneiden. Nach Bedarf in der Mitte einschneiden, damit die Blätter schön flach sind. Auf ein Tuch legen und mit Salz, Pfeffer sowie Kümmel würzen.

Das vorbereitete Faschierte zu jeweils kleinen Rollen formen, auf die Blätter legen, seitliche Ränder einschlagen und mit Hilfe des Tuches zu Rouladen rollen. Rouladen sanft andrücken, damit eventuell verbliebenes Wasser aus den Blättern gedrückt wird.

Backrohr auf 165–175 °C Heißluft vorheizen und eine passende Form mit Öl oder Butter ausstreichen.

Nun die Rouladen mit der Verschlussstelle nach unten ein­legen und im heißen Rohr 35–45 Minuten braten. Dabei nach 15 Minuten mit Schlagobers übergießen. Kurz vor Ende der Garzeit die Speckscheiben in einer Pfanne knusprig braten.


Fertige Rouladen herausheben und anrichten. Bratensatz mit etwas Suppe oder Fond lösen, etwas einkochen lassen und nach Bedarf mit etwas angerührter Maisstärke binden. Sauce über die Rouladen träufeln und die Rouladen mit den knus­prigen Speckscheiben garnieren. Alternativ eventuell mit Paradeisersauce reichen.

Vorbereitungszeit: ca. 20 Minuten
Garzeit:ca. 35–45 Minuten
Backrohrtemperatur: 165–175 °C Heißluft
Beilagenempfehlung: Salzerdäpfel, Paradeiser- oder Paprikasauce

Faschierte Grundmasse

Zutaten:

500–600 g Faschiertes (Rind- und Schweinefleisch gemischt)
80–100 g Knödelbrot
ca. 100 ml warme Milch, ­Mineralwasser oder Wasser, je nach Trockenheit des Brotes
100 g Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1-2 Eier
1 EL fein gehackte Petersilie
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Prise Muskatnuss
eventuell Prise Backpulver
Brösel zum Wälzen nach ­Belieben
Butter, Öl oder Butterschmalz zum Braten
Fond, Suppe oder Wasser für den Bratensaft
kalte Butter oder Stärke zum Binden

Zubereitung:

Knoblauch sowie Zwiebeln fein hacken und in etwas heißer Butter hell anschwitzen. Wieder vom Herd nehmen. Semmelwürfel mit warmer Milch übergießen und ziehen lassen.

Nun Faschiertes mit Zwiebeln, eingeweichten und leicht ausgedrückten Semmelwürfeln und Eiern vermengen. Mit Petersilie, Salz, Pfeffer sowie Muskatnuss würzen. Nach Belieben auch eine Prise Backpulver einarbeiten (Masse wird dadurch flaumiger).

Mit nassen Händen (oder Einweghandschuhe verwenden) die Masse zu kleinen Laibchen formen, sanft flach drücken und nach Belieben in Bröseln wälzen.

In einer großen Pfanne Butterschmalz oder Öl erhitzen und die Laibchen darin bei mittlerer Hitze von jeder Seite ca. 4 Minuten braten. (Oder nur kurz in einer beschichteten Pfanne mit wenig Fett anbraten und im vorgeheizten Rohr fertig braten.)

Laibchen herausheben und kurz warmhalten. Bratensatz mit etwas Suppe oder Wasser lösen, aufkochen lassen und nach Belieben mit kalter Butter oder etwas in wenig Wasser angerührter Stärke binden.

Vorbereitungszeit: ca. 15 Minuten
Garzeit: 8–10 Minuten
Beilagenempfehlung: Erdäpfelpüree, -schmarren oder Braterdäpfel sowie in Butter geschwenktes Gemüse (Erbsen, Kohlrabi, ­Karotten etc.)

Österreichische Vielfalt

Auch vor der Erfindung der allgegenwärtigen Burger hat Faschier-tes in der österreichischen Küche eine große Rolle gespielt – ob als Braten, Füllmasse oder gebratene Laibchen. Für klassische ­Butterschnitzerl wird ausschließlich Kalbfleisch faschiert und der Masse noch etwas Schlagobers beigegeben. Die Laibchen werden dann in Butterschmalz herausgebraten. Speziell in der zeitgemäßen, leichteren österreichischen Küche verwendet man auch gerne Hühner- oder Truthahnfleisch, einen aparten Akzent bringt faschiertes Lammfleisch, das dann auch entsprechend gewürzt werden sollte, etwa mit Thymian, Majoran, aber auch mit Nelken oder Rosinen. Aus Wildfleisch zubereitete Laibchen würzt man am besten mit Wildpastetengewürz, Majoran, Thymian, Macisblüte, Rosmarin, Koriander, Kardamom, Muskatnuss, Wacholder, Pinien- oder Pistazienkernen, getrockneten Preiselbeeren oder fein gehackten getrockneten Apfelscheiben.

Genussland-Produkte finden Sie unter www.genussland.at

Weitere Informationen:
Genussland Oberösterreich

Oberösterreich Tourismus Information
Freistädter Straße 119, 4041 Linz, Austria
Tel.: +43 732 221022
E-mail: info@genussland.at

Krautrouladen mit knusprigem Speck
Literatur-Tipp
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