Neuer Mostschänkenführer
Mosttrinker sind Naturschützer
Trend zu Qualitätsmost
Neuer Mostschänkenführer
Alles über den Most, seine Geschichte, die oberösterreichische Landeskultur dazu und das Handwerk finden sich im neuen Mostschänkenführer "Mostland Oberösterreich". Nach Vorbild des Almanach, der seit 1997 in der 8. Auflage mit 38.000 Stück zum Buchhit geworden ist, hat das Agrarressort des Landes OÖ einen weiteren serviceorientierten Buchhit konzipiert. Im Mostschänkenführer werden 136 ausgewählte Mostschänken samt Mostlandkarte und Kulinarium vorgestellt. Ab Ostern 2006 ist dieses 188 Seiten starke Buch aus dem Trauner Verlag im Buchhandel erhältlich (13,80 Euro, ISBN 3-85487-818-4).
Mosttrinker sind Naturschützer
Prägend für das Landschaftsbild in Oberösterreich sind die zahlreichen Obstbäume in den Gärten und Wiesen. Insgesamt 15.000 Hektar Streuobstflächen bewirtschaften die Bäuerinnen und Bauern. Erst die Verwertung und Nutzung von Obst sichert den Bestand der Obstbäume und somit das Gesicht unseres Landes. Die Streuobstwiesen sind außerdem mit mehr als 700 Tier- und Pflanzenarten ein vielfältiger Lebensraum.
Most ist das oberösterreichische Gold
Das Mosttrinken ist wieder in. Der Trend geht zu Qualität bei Most und Obstsaft. Das ursprüngliche Schimpfwort "Mostschädel" ist inzwischen ein Qualitätsprädikat. Mostbotschafter sind heute professionell als Mostsommelier bei den Konsumenten unterwegs. Österreichweit wird jedes zweite Glas Most in Oberösterreich erzeugt. Der neue Mostschänkenführer gibt erstmals einen mostkulinarischen Überblick.
Landesrat Dr. Josef Stockinger:
"Der Most ist das flüssige Gold Oberösterreichs. Mit einem Glas Most kann man Oberösterreichs Landschaft in ihrer schmackhaftesten Version genießen. Die heimischen Mostbauern haben mit der Qualitätsprofilierung ein wirtschaftliches Standbein".
Oberösterreich als Mostland Nummer 1
Die Mostobstbäume in den Wiesen und Feldern prägen das typische Landschaftsbild Oberösterreich. 1,2 Millionen Mostobstbäume machen Oberösterreich zum Mostland Nummer 1. 49 % der gesamten Mostobsternte Österreichs stammt aus Oberösterreich.

Jedes zweite Glas Most stammt aus Oberösterreich.
Die Oberösterreicher trinken wieder Most
Mosttrinken ist im Trend. Die Mostbauern sind auf dem Qualitätsweg zu den Konsumenten unterwegs. Mostsommeliers, professionelle Mostschänken, eine Mostkost in jeder zweiten Gemeinde Oberösterreichs bis hin zu zahlreichen Sonderveranstaltungen wie dem ersten OÖ. Landesobstfest von 29. September bis 2. Oktober 2006 im Stift St. Florian bei Linz zeigen die Vielfalt im Mostland Oberösterreich. "Es geht um ein klares Profil mit Wertschöpfung für die heimische Landwirtschaft", sagt
Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger, der den ersten OÖ. Mostschänkenführer initiiert hat. Als Zwilling des Almanach, der seit 1997 in der 8. Auflage erscheint und mit 38.000 Stück Auflage der Buchhit im Buchhandel ist, hat das Agrarressort einen weiteren serviceorientierten Buchhit konzipiert und umgesetzt. Das vom Almanach her bewährte Duo für Redaktion und Grafik, Ing. Ernst Simader und Henning Schimmel zeichnen auch inhaltlich für den Mostschänkenführer verantwortlich. Das 188 Seiten starke Buch bringt zahlreiche Beiträge vieler Mostexperten, die das Wissen und die Kultur um das Nationalgetränk vieler Oberösterreicher beschreiben, erklären und Gusto machen auf diesen Mostfrühling.
ERNST SIMADER & HENNING SCHIMMEL
MostLand Oberösterreich
Den Mostschädeln auf der Spur...
1. Auflage 2006
188 Seiten, Paperback,
Übersichtskarte beigelegt,
Format: 12 x 22 cm,
ISBN 3-85487-818-4
13,80 Euro im Buchhandel
Den Mostschädeln auf der Spur
Auf 188 Seiten zeigt der neue Mostschänkenfüher die Vielfalt zum Thema Most. Das Buch ist ein kompaktes Mostlexikon, gibt Auskunft über die Äpfel- und Birnensorten, präsentiert eine ausführliche Geschichte des Mostes, bietet im Mostkulinarium ausgewählte Rezepte der feinen Mostküche an und beschreibt in einem Mostliterarium Sagen, Mythen und Beiträge großer Weltliteraten und Mostschädeldichter zum Thema Most.
Den Schwerpunkt des Mostschänkenführers bildet eine Detailbeschreibung von 136 ausgewählten oberösterreichischen Mostschänken aller vier oberösterreichischen "Mostvierteln" mit Beschreibung der Hofspezialitäten, der Anreise, dem kulturellen und touristischen Angebot in der Umgebung. In einer eigenen Landkarte im Maßstab 1:320.000 werden alle 136 Mostschänken sowie die 10 der herausragendsten Mostobstinitiativen im Land OÖ beschrieben.
Der Most in der Landeshymne
Im Originaltext des Hoamatgsang´s, aus dem die offizielle Landeshymne hervorgeht, hat Franz Stelzhammer den Most mehrfach verankert. Beispielsweise in der Strophe 4, wo es heisst: "Und zan Bier und zan Most, schmeckt a kräftige Kost". Tatsächlich war der Gärsaft auf Mostäpfeln und Mostbirnen bis um 1900 das oberösterreichische Nationalgetränk Nummer 1.
Die Vielfalt und Güte der oberösterreichischen Äpfel und Birnen und der Moste war jedenfalls vom 18. bis ins 20. Jahrhundert ein Renommee und beliebtes Kultur- und Handelsgut, das bishin zu fernen Berliner Märkten geschickt wurde.

Ein goldener Schluck aus der oberösterreichischen Heimat. Dazu Steht Agrar-Landesrat Josef Stockinger
Der OÖ. Mostschänkenführer ist eine detailreiche Rückbesinnung für eine neue Mostkultur mit Geschichte und eine Wiederentdeckung einer Mostkultur. Die ausgewählten Mostschänken sind mostkulinarische Botschafter für Oberösterreich und Repräsentaten für einen neuen Qualitätsweg.