
Nur 20 Minuten ist im Durchschnitt der erntefrische Genuss heimischer Äpfel von den Stadtzentren Oberösterreichs entfernt. Kurze Transportwege, hervorragende Qualität und ein starker Trend zu gepressten Fruchtsäften kennzeichnen das Apfeljahr 2007. Die 85 Apfelbauern in Oberösterreich haben heuer
8.000 Tonnen Speiseäpfel geerntet, die 320 Hektar Apfel-Obstgärten machen Oberösterreich zum Apfelland Nr. 4 innerhalb von Österreich. Einen klaren Trend gibt es zum Abhof-Verkauf, bereits die Hälfte der Speiseäpfel werden direkt bei den Apfelbauern abgeholt. Der Trend geht eindeutig zu süßen, leicht säuerlichen Apfelsorten. Die Stars sind heuer Rubinette, Elstar und Topaz.
Der gesunde Biss in den Apfel ist ein ernährungsphysiologischer Gang durch die Naturapotheke. Der Apfel ist dadurch ein
Bodyguard für die körpereigenen Abwehrkräfte. Ein Apfel deckt ein Viertel des täglichen Vitamin C-Bedarfs, enthält Kalium und Eisen, die Energie von Traubenzucker und Fruchtzucker gelangt über das Blut in die Muskeln, die Ballaststoffe helfen der Verdauung, die Fruchtsäuren und zahlreichen bioaktiven Substanzen können vor Herz-Kreislauf-Beschwerden schützen und mit 60 Kalorien pro Apfel kann man ohne Gewichtssorgen mehrmals am Tag zugreifen.
Mit einem Korb voll Rubinette, Elstar, Topaz und Jonagold deponierten die oberösterreichischen Apfelbauern zum
Tag des Apfels am 9. November 2007 einen Korb voll gesunder Jause im Büro von Agrarlandesrat Dr. Josef Stockinger. Bei einem Pro-Kopf-Verbrauch von 28 Kilogramm Äpfel pro Jahr ist Österreich Selbstversorger bei Äpfeln. Mehr als 20 Apfelsorten decken die gesunde Vielfalt ab. Darauf weisen der Obmann der OÖ. Apfelbauern Ing. Johann Schiefermüller aus Buchkirchen und der Obstbaureferent der Landwirtschaftskammer Dipl.HLFL-Ing. Heimo Strebl hin.
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