14 Michelin Sterne – 33 Gault Millau Hauben – 16 Starköche von 3 Kontinenten – 15 Locations - Festivalpatron Jahrhundertkoch Prof. Dr.h.c. Eckart Witzigmann - das dritte Culinary Art Festival der hotspots lässt Linz erstrahlen.
Innerhalb nur eines Jahres haben sich die Linzer Gourmet-Festspiele zum größten kulinarischen Festival Österreichs und zu einem der größten Europas entwickelt. Die hotspots, der Zusammenschluss von 64 Linzer Gastronomen und Hoteliers, sorgen auch in diesem Frühling für ein Feuerwerk der Sinnesfreuden an der Donau. Mit dem großen Festival der Kochkunst 2010 setzen die hotspots auch ein deutliches Zeichen der Nachhaltigkeit.
Auch bei den dritten Gourmet-Festspielen ist das Aufgebot an Sterne- und Haubenköchen wieder eindrucksvoll: Alfons Schuhbeck, Hans Haas, Horst Lichter, Toni Mörwald, Steffen Henssler, Stefan Marquard, Silvio Nickol, Thomas Walkensteiner, Bobby Bräuer, Alvin Leung, Kurt Gutenbrunner, Andreas Wojta & Alexander Fankhauser, Friedrich Pichler, Erich Pucher und Ulrich Heimann – in Linz gab es zwischen 12. und 16. kulinarische Kunstwerke der Sonderklasse geben. Höhepunkt ist Samstag, 17. April, das einzigartige Gala Dinner für 800 Gäste im Oberbank Donau Forum. 10 Starköchen bereiten ein 9gängiges Gala Dinner – vorwiegend mit Produkten aus dem Genussland Oberösterreich. Dazu gibt’s ein tolles Bühnen-Show Cooking.
Genussland Oberösterreich steht für hervorragende Qualität
Genussland Oberösterreich will den Konsumenten die hervorragende Qualität oberösterreichischer Lebensmittel bewusst machen und den regionalen und saisonalen Einkauf fördern. Die Erzeugung hochwertiger heimischer Lebensmittel sowohl aus dem bäuerlichen als auch gewerblichen Bereich wird in Oberösterreich unterstützt und gestärkt.
98.000 Arbeitsplätze werden gesichert
„Produkte aus Oberösterreich stehen für echten, unverwechselbaren Genuss", so Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer. Jede Region, jedes Viertel hat typische kulinarische Spezialitäten zu bieten, die höchsten Qualitätsansprüchen genügen. Es ist ein besonderes Anliegen der Initiative „Genussland Oberösterreich“, diese regionalspezifischen Köstlichkeiten bekannt zu machen und damit gleichzeitig die Wertschöpfung in der Region zu stärken und Arbeitsplätze in der Lebensmittelwirtschaft zu sichern. Jeder sechste Arbeitsplatz in Oberösterreich hängt unmittelbar von der Lebensmittelbranche ab. Knapp 98.000 Arbeitsplätze existieren durch den Patriotismus beim Lebensmitteleinkauf“, erklärt der Landeshauptmann. „Genussland Oberösterreich vernetzt Landwirtschaft, verarbeitende Gewerbebetriebe, den Oberösterreich-Tourismus, die Gastronomie, Beherbergungsbetriebe und den Lebensmittelhandel zum gegenseitigen Nutzen miteinander und hat Oberösterreich zu einem Lebensmittelstandort ersten Ranges gemacht“, so Mag. Maria Theresia Wirtl, Vertreterin des Genusslandes Oberösterreich.
Lokalpatriotismus als Beitrag zum Umweltschutz
Da ein Fünftel der verbrauchten Energie der Ernährung zuzuordnen ist, bezieht sich eine klimaschonende Lebensweise auch auf die Erzeugung, Verarbeitung und den Transport von Lebensmitteln. Essen und Klimaschutz, Ernährung und Natur hängen also eng zusammen und sind in der Lage Lebensmittel- und Gastromärkte zu beeinflussen. "Lokalpatriotismus bei der Lebensmittelwahl spart nicht nur Transportkilometer sondern ist auch ein Beitrag zum Umweltschutz", so Wirtl. Um dem Konsumenten die Verfügbarkeit regionaler Qualitätsprodukte zu erleichtern, werden daher nun auch Genusslandprodukte im Lebensmitteleinzellhandel angeboten. Die Vielfalt der regionalen Lebensmittelqualität wird bei zahlreichen Veranstaltungen das ganze Jahr über unter Beweis gestellt. Kulinarische Großveranstaltungen bietet den Genussland-Partnerbetrieben die Möglichkeit sich und ihre Produkte unter dem Qualitätsdach „Genussland Oberösterreich“ publikumswirksam zu präsentieren und neue Konsumentenkreise anzusprechen.
Regionale Produkte für das Gala Dinner
„Regionalität ist für die hotspots kein Schlagwort. Wir verwenden für unser großes Gala Dinner vorwiegend Produkte aus dem Genussland Oberösterreich bzw. aus Österreich“, betont hotspots Obmann KommR Robert Seeber. „Das Rinderfilet und das Kalbsfilet des Dinners stammen vom „Premium Rind“ aus Oberösterreich, damit wird die Qualität vom heimischen Bauernhof bis auf die Teller der Gäste garantiert. Der Lachs kommt aus den Gebirgswässern Österreichs, daher der Name Alpenlachs. Das Gemüse beziehen wir vorwiegend aus dem Eferdinger Landl, das Bier kommt von der Brauerei Zipf, der Nusslikör vom Bauernhof der Familie Wurm aus St. Florian, der Apfel-Frizzante „Der Brünnerling“ von Wilfried Hirschvogel aus Kirchberg-Thening und der Digestif vom Edelbrenner Hans Reisetbauer aus Axberg-Thening.“
Großer Logistikaufwand
„Der Logistikaufwand im Hintergrund der Gala Dinner Party ist auch im Oberbank Donau Forum wieder enorm. 40 Kilogramm Rinderfilet, 50 Kilogramm Alpenlachs, 150 Kilogramm Zander, 60 Kilogramm Gemüse, 1200 Eier, 12 Kilogramm Schokolade, 30 Kilogramm Walnusseis, 1000 Flaschen Wein der Top-Winzer und 12 Liter Walnusslikör – um nur einige Zutaten zu nennen, werden für das 9gängige Dinner für 800 Gäste verarbeitet“, informiert hotspots Obmann Robert Seeber. „40 Köche und 120 Personen im Servicepersonal – unter ihnen viele Schülerinnen und Schüler der Tourismusschulen Bad Leonfelden und Klessheim – sind im Einsatz, 30.000 Teile an Geschirr, Besteck und Gläsern werden bewegt, um unseren Besuchern einen unvergesslichen Abend zu bieten.“
Goldene Pfefferoni für Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann
Eine besondere Auszeichnung, die von den hotspots 2010 erstmals an einen der bedeutendsten Köche, den Koch des Jahrhunderts Eckart Witzigmann verliehen wird, ist die Goldene Pfefferoni. „Witzigmann hat Generationen von Köchen geprägt, war der erste Küchenchef des legendären Restaurant Tantris, hat mit seinem Aubergine in München Geschichte geschrieben und wurde mittlerweile zum Professor und zum Dr.h.c. ernannt. „Ihr habt mit dem Culinary Art Festival einen nachhaltigen und innovativen Event geschaffen, der mittlerweile weit über die Grenzen Österreichs hinaus Bekanntheit erlangte. Die Köche dieses Festivals werden sicherlich wieder ganz besonders spannende und exzellente Gala Dinners zubereiten“, betonte Witzigmann anlässlich der Überreichung der Goldenen Pfefferoni, über die sich der Patron des Culinary Art Festivals ganz besonders freute.
Festival-Patron Eckart Witzigmann wurde 1994 vom Gault Millau zum Koch des Jahrhunderts gekürt. Diese Ehre wurde vor ihm nur drei weiteren Meistern zuteil – Paul Bocuse, Joel Robouchon und Fredi Girardet.
Der 1941 in Bad Gastein geborene Meisterkoch absolvierte seine Ausbildung in den besten Häusern der Welt. Nach vielen Jahren in renommierten Restaurants L‘Auberge de l’Ill ( Paul Häberlin ), Paul Bocuse, sowie in Washington,Brüssel, London oder Stockholm, eröffnete er 1971 in München das Tantris und 1978 das legendäre „Aubergine“, das als zweites Lokal außerhalb Frankreichs und erstes Restaurant Deutschlands 3 Michelin Sterne erhielt. Er konzipierte u. a. zwei Restaurants auf Mallorca, baute ein erfolgreiches Lokal in Tokyo auf und erhielt die Patronage für das einzigartige, gastronomische Konzept von Red Bull Restaurant „IKARUS – Hangar-7“ am Salzburger Flughafen. Die New York Times nannte Eckart Witzigmann „den Koch der Könige und Götter“. Die List der Persönlichkeiten, für die er bereits kochte, ist fast endlos – von Queen Elizabeth bis Gorbatschow. An der schwedischen Universität Örebro gibt Eckart Witzigmann sein Wissen an Schüler aus der ganzen Welt weiter. Als Professor und Dr.h.c. hält er dort regelmäßig Vorlesungen ab und gibt sein profundes Wissen weiter. Derzeit widmet sich Witzigmann intensiv dem Hangar-7 und plant bereits weitere spannende Projekte.
Die Starköche des Culinary Art Festivals 2010
Der Rückblick auf einen einzigartigen Event
Das Pre-Opening des Festivals, die Culinary Art Show mit TV-Starkoch Horst Lichter fand im März in der Intersport Arena Linz statt
Er ist der lebenslustigste Schnurrbartträger Deutschlands und der Verfechter von viel Butter und Sahne. Der Ausnahme-Fernsehkoch aus „Lafer, Lichter, Lecker“ und Besitzer des Restaurants Oldiethek in Rommerskirchen wird für seine ehrlichen, bodenständigen Rezepte und für seine direkte Art geliebt. So unterhaltsam wie Horst Lichter hat noch kein Koch dem Publikum die Gaumenfreuden präsentiert. Mit der Bühnenshow „Sushi ist auch keine Lösung“ lässt er den Zuschauern das Wasser im Mund zusammen laufen. Denn wenn der leidenschaftliche Küchenchef erst einmal ins Plaudern kommt, gerät auch die simpelste Küchenarbeit zur unterhaltsamen One Man Show. Horst Lichter absolvierte eine Koch-Ausbildung und eröffnete 1989 in Butzheim bei Rommerskirchen sein Restaurant „Oldiethek“, das mittlerweile ein Jahr im Voraus ausgebucht ist. 1999 folgten erste Auftritte im Fernsehen. Bekannt wurde Lichter durch Johannes B. Kerners wöchentlicher Kochshow (jetzt „Lanz kocht“) und vor allem mit „Lafer! Lichter! Lecker!“
Freitag, 16. April 2010, 19:00 Uhr: Cubus
ANDI + ALEX: ORF-Stars der Sendung „Frisch gekocht“
Andreas Wojta, TV Star
Alexander Fankhauser, TV Star,
1 Michelin Stern im Guide Michelin 2009
3 Hauben / 18 Punkte im Guide Gault Millau
4 Sterne / 91 Punkte im A la Carte 2010
Die beiden TV-Starköche Andreas Wojta und Alexander Fankhauser haben einander im Wiener Restaurant Korso bei Reinhard Gerer kennen gelernt. Er nahm beide unter seine Fittiche und sie entwickelten ihre kulinarischen Künste bei ihm. Seit Anfang 2008 begeistern die zwei jungen Kochkünstler als „Andi und Alex“ täglich von Montag bis Freitag das ORF-Publikum mit ihrer Koch-Show, bei der sie zwei frische, gesunde Gerichte zum Nachkochen mit viel Humor und Wortwitz präsentieren. Andreas Wojta absolvierte die Gastgewerbefachschule, war dann im Korso und anschließend bei Eckart Witzigmann im Aubergine in München. Nach seiner Ausbildung übernahm Wojta das beliebte Wiener Minoritenstüberl, eine Ministeriumskantine, die von der Familie Wojta seit 30 Jahren geführt wird. Alexander Fankhauser zog es nach der Hotelfachschule in Innsbruck in die Ferne, er lernte in Florenz im Helvetia Bristol und verfeinerte seine Kochkünste später im Londoner Hyde Park Hotel. Nach Jahren im Korso eröffnete Fankhauser im elterlichen Hotel Lamark in Hochfügen das Restaurant Alexander, für seine exzellente Küche wurde er mittlerweile mit 3 Hauben von Gault Millau und 1 Michelin Stern belohnt.
Mittwoch, 14. April 2010, 19:00 Uhr: Prielmayer´s
Bobby Bräuer
3 Hauben / 17 Punkte im Guide Gault Millau 2010
4 Sterne / 94 Punkte im A la Carte 2010
Sein Stil basiert auf der klassisch französischen Küche, die er mit mediterranen Einflüssen auflockert. Dabei stehen immer die Produkte im Vordergrund. Aromen und Gewürze unterstützen kreativ den Eigengeschmack des jeweiligen Hauptproduktes. Bobby Bräuer, in München aufgewachsen, machte seine Kochlehre bei Otto Koch im „Le Gourmet“ . Zu den Stationen seiner Karriere zählen die „Fischerzunft“ Schaffhausen unter André Jäger, die „Schweizer Stuben“ unter Dieter Müller, das „L’Oasis“ in La Napoule (Frankreich) oder das „La Casanova“ in Chianciano Terme (Italien). Am stärksten geprägt hat ihn die Zeit als Souschef im „Aubergine“ bei Eckart Witzigmann. Bobby Bräuer holte als Küchenchef des Münchner Restaurant Königshof einen Stern und 18 Punkte, drei Mal wurde das Haus von Bunte zum Hotel-Restaurant des Jahres gewählt. Als Geschäftsführer und Küchenchef im „Victorian“ in Düsseldorf erkochte er einen Stern und 17 Punkte, im Restaurant „Die Quadriga“ im Brandenburger Hof in Berlin erreichte er 1 Stern und 17 Punkte und wurde zum Berlinzer Meisterkoch 2007 gewählt. Jetzt ist Bobby Bräuer Küchenchef im exklusiven Grand Tirolia Golf & Ski Resort Kitzbühel und sorgt dort für Kochkunstwerke, die den Gästen unvergessliche Geschmacks- und Sinneserlebnisse bieten.
Mittwoch, 14. April 2010, 19:00 Uhr: FESCH/Courtyard by Marriott
Kurt Gutenbrunner
1 Michelin Stern im Guide Michelin 2009
Die moderne Interpretation der österreichischen Küche prägt den ganz besonderen Stil des gebürtigen Niederösterreichers, der im Big Apple große Karriere machte. Kurt Gutenbrunner besitzt in New York City mittlerweile vier Lokale – die Restaurants Wallsé, Café Sabarsky und Blaue Gans sowie die Weinbar The Upholstery Store.
Seine Lehrjahre verbrachte der Starkoch im Hotel Schloss Dürnstein in der Wachau, wo er auch viel über edle Weine lernte, die er heute in seinen Restaurants in NY anbietet. Gutenbrunner arbeitete in zahlreichen exklusiven Restaurants in Europa, unter anderem im Tantris in München. Nach einem Jahr in New York kehrte er nach München zurück, wurde Küchenchef im Bistro Terrine und drei Jahre später in den Mangostin Restaurants, wo er seine Kenntnisse der asiatischen Kochkunst vertiefte. 1997 kehrte Gutenbrunner nach New York zurück, wurde Culinary Director bei David Bouley, später Küchenchef der Monkey Bar. 2000 eröffnete er sein erstes eigenes Restaurant, das Wallsé in Manhattans West Village, wo österreichische Küche serviert wird – mit großem Erfolg. 2001 motivierte Ronald Lauder, der Mitbegründer der Neuen Galerie New York, Gutenbrunner, ein traditionelles Wiener Café zu eröffnen, das Sabarsky. 2005 kam das Wirtshaus Blaue Gans dazu und 2009 die Weinbar The Upholstery Store. Alle Lokale sind auch berühmt für ihre besondere Präsentation von Kunst. „Ich wollte mehr als nur spannende Restaurants führen, ich wollte Lokale kreieren, die meine Leidenschaft für Kunst und ihre enge Verbindung zum Essen, Trinken & Genießen zeigen.“
Montag, 12. April 2010, 19:00 Uhr: Promenadenhof
Hans Haas
2 Michelin Sterne im Guide Michelin 2009
3 Hauben / 18 Punkte im Guide Gault Millau 2010
Im Tantris, seit Jahrzehnten Münchner Kultrestaurant, ist seit 16 Jahren ein ganz besonderer Cuisinier am Werk – Hans Haas. Er hat sich kompromisslos drei Grundsätzen verschrieben: erstklassige Qualität, handwerkliche Perfektion und Kreativität. Behutsam müsse alles behandelt werden, damit es seinen Eigengeschmack bewahre. Haas beherrscht die österreichische Küche genau so exzellent wie die mediterrane und die Grande Cuisine. Der Spitzenkoch absolvierte seine Ausbildung in seinem Heimatort Wildschönau (Tirol) und wechselte anschließend als Commis de cuisine und Chef de partie ins Hotel-Restaurant Bachmaier in Weissach. Dann war er zwei Jahre im Restaurant Erbprinz in Ettlingen tätig, bevor er in das elsässische Illhäusern als Chef de partie in das Restaurant von Paul Haeberlin wechselte.1982 holte ihn Eckart Witzigmann als Souschef in sein Restaurant Aubergine nach München. Von dort wechselte er 1987 als Chef de cuisine in das Restaurant Brückenkeller. Seit 1991 ist Haas Nachfolger von Witzigmann und Heinz Winkler als Chef de cuisine im Münchner Restaurant Tantris, das als Talentschmiede für Spitzenköche gilt. Haas ist für seine Kochkunst vielfach ausgezeichnet. Der Gault-Millau kürte ihn 1995 zum Koch des Jahres. Seine Küche im Tantris ist mit zwei Michelin-Sternen und 18 Punkten im Gault-Millau ausgezeichnet, die Gourmetzeitschrift Der Feinschmecker gibt ihm fünf von fünf möglichen „F“s.
Dienstag, 13. April 2010, 19:00 Uhr: Restaurant U-Hof
Ulrich Heimann
1 Michelin Stern im Guide Michelin 2009
2 Hauben / 16 Punkte im Guide Gault Millau 2010
Seine Passion ist die Perfektion: Für Ulrich Heimann – Sternekoch und kreativer Kopf des Fine Dining Restaurants Le Ciel im InterContinental Berchtesgaden Resort – ist das Beste gerade gut genug. Handwerkliche Finesse, die Liebe zum authentischen Aroma eines Produktes und das Streben nach Höchstleistung prägen den Stil des Schwarzwälders. Trotz vieler Auszeichnungen, die er in kurzer Zeit für das Le Ciel erkochte, ist er bekannt dafür, ein Koch zum Anfassen zu sein, der den Kontakt zu seinen Gästen schätzt. Es ist der Geschmack einer Kindheit am Land, die den Perfektionismus von Ulrich Heimann gefördert hat. Seine Kreationen der modern interpretierten Haute Cuisine bringen den Geschmack der ausgewählten Zutaten besonders zur Geltung. Für ihn ist es wichtig, die Produkte der Region, je nach Saison, unverfälscht zu verwenden und auch deutlich zu machen, dass es zwischen seiner Küche und der Umgebung eine harmonische Verbindung gibt. Nach langen Jahren in Hamburg als Küchenchef der Sterne-Restaurants Seven Seas und Prinz Frederik Room im Hotel Abtei ist Ulrich Heimann im Berchtesgadener Land heimisch geworden. Der Sternekoch bietet für interessierte Gäste auch Wanderungen an, um ihnen zu zeigen, woher die Kräuter stammen oder wo die Forellen gezüchtet werden, die er für seine besonderen Geschmackserlebnisse verwendet. „Natur- und Gourmeterlebnis verbinden sich dabei in inspirierender Weise“, betont er.
Donnerstag, 15. April 2010, 19:00 Uhr: Pöstlingberg Schlöss´l
Steffen Henssler
TV Starkoch
2 Hauben / 15 Punkte im Guide Gault Millau 2010
Er absolvierte als erster Deutscher eine Ausbildung an der Sushi Academy in Los Angeles, die von japanischen Meistern geführt wird. Nach dem Abschluss der Akademie mit Bestnote arbeitete Steffen Henssler, Sohn eines Hamburger Gastronomen und gelernter Koch, in mehreren amerikanischen Restaurants, um 2001, nach seiner Rückkehr nach Hamburg, mit seinem Vater Werner Henssler sein eigenes Restaurant zu eröffnen. Mit großem Erfolg: die Küche des „Henssler&Henssler“ wurde mit 2 Hauben 15 Punkte von Gault Millau, 2 Kochlöffeln vom Schlemmer Atlas und 2,5 F von der Gourmetzeitschrift „Der Feinschmecker“ ausgezeichnet. Steffen Henssler wurde 2006 zum „Aufsteiger des Jahres“ gewählt. Die Karriere Hensslers als Fernsehkoch begann 2003 beim NDR. Er gehört jetzt zur festen Besetzung der ZDF-Koch Show „Küchenschlacht“ und ist regelmäßig bei der „Kocharena“ auf VOX zu Gast. Jetzt ist auch ein eigenes Fernsehformat in Planung.
Donnerstag, 15. April 2010, 19:00 Uhr, Goldene Pagode
Alvin Leung
2 Michelin Sterne im Guide Michelin 2009
Sein „Rock’n’Roll Image“ ist legendär – er gilt als einer der besten und gleichzeitig schillerndsten Köche Asiens. Durch sein Restaurant Bo Innovation in Hongkong stürmt der Wind der innovativsten Gerichte, er selbst trägt beim Kochen Sonnenbrille und T-Shirt. Vom Guide Michelin wurde Alvin Leung 2009 mit 2 Sternen ausgezeichnet. Das Leben des Avantgarde-Kochstars ist bisher höchst außergewöhnlich verlaufen. Geboren wurde er in London, die Kindheit verbrachte er in Toronto, dann absolvierte er ein Technik-Studium und wurde Diplom-Ingenieur. Er reiste viel und lernte die verschiedensten Kulturen und Küchen kennen und sein Interesse für die Kochkunst wuchs. Alvin Leung besuchte Koch-Legenden wie El Bulli, Fat Duck und Joel Robuchon und lernte viel von ihnen. Sein einzigartiger Stil - „X-treme Chinese“ – hat die chinesische Küche verändert, er mixt Jahrhunderte alte Rezepte mit modernen Kochtechniken und neuen Zutaten. Diese Verbindung von Kochkunst und technischem Wissen lässt ein Dinner im Restaurant Bo Innovation zum unvergesslichen Ereignis werden. Völlig konträr zu seinem schillernden Image entwickelt Alvin Leung seine Gerichte mit absoluter Präzision und der Liebe zum Detail, bis das perfekte Ergebnis erreicht ist.
Donnerstag, 15. April 2010, 19:00 Uhr: Arkadenhof
Stefan Marquard
TV-Starkoch
1 Michelin Stern im Guide Michelin 2009
Kreativ, schräg, punkig, auch mit über 40 noch „ein junger Wilder“. Mit dem Leitspruch „Cooking is like punkrock“ sorgt der Starkoch Stefan Marquard für die etwas andere Art des Kochens. Sein unkonventionelles Auftreten und das unverwechselbare Outfit mit Stirnband und Ziegenbart sind mittlerweile zu einem Markenzeichen in der deutschen Kochszene geworden. In der Küche hört er am liebsten Punkrock und vertritt die These – erlaubt ist was schmeckt, auch wenn es sich erst einmal komisch anhört. Stefan Marquard wuchs in Volkach auf und absolvierte nach einer abgeschlossenen Metzgerlehre die Ausbildung zum Koch im Hotel Rebstock in Würzburg. Es folgten wichtige Stationen in verschiedenen Häusern wie dem „Grauen Haus“in Östrich-Winkel, das zu den besten Restaurants Deutschlands zählte. Nach einer kulinarischen Reise durch die 12 besten Restaurants Italiens eröffnete Marquard mit Adalbert Schmidt das „Taverna la vigna“ in Wertheim, das sich zum besten italienischen Restaurant im deutschsprachigen Raum entwickelte. 1991 eröffnete er sein sein erstes eigenes Restaurant, das „Drei Stuben“ in Meersburg. Die kreativ-schräge Küche brachte Stefan Marquard außer begeisterten Gästen und Kritikern unter anderem einen Michelin Stern und 18 Punkte im Gault Millau. Die letzte feste“ Station war das „Lenbach“ in München. Seit 2003 betreibt der Starkoch mit seinem Freund und Partner Wolfgang Weigler „Stefan Marquards Eventcatering“. Zusammen mit seinem Team, der „Jolly Roger Cooking Gang“ beeindruckt er mittlerweile in ganz Europa mit seiner experimentellen Küche. Im TV wurde der Starkoch vor allem durch die „Kochprofis“ bekannt, jetzt ist er bei „Lanz kocht“ zu sehen, außerdem startet bald eine Doku über seine Catering Firma.
Freitag, 16. April 2010, 19:00 Uhr, Austria Trend Hotel Schillerpark
Toni Mörwald
Insesamt 2 Michelin Sterne im Guide Michelin 2009
Insgesamt 6 Hauben Guide Gault Millau 2010
4 Sterne / 94 Punkte im A la Carte 2010
Mit insgesamt 6 Hauben im Gault Millau und 2 Michelin Sternen ist er einer der meistausgezeichneten Köche des Landes. Er besitzt 4 Restaurants, 2 Hotels, eine Kochschule, das Gourmet.Service.Catering und die m.linie. Die Marke Toni Mörwald steht für eine umfassende Behandlung des Themas Genusskultur. Schon in jungen Jahren begeisterte sich Toni Mörwald für die hohe Kunst des Kochens. Nach seiner Ausbildung war er in heimischen und internationalen renommierten Häusern tätig, so zum Beispiel in den Imperial Hotels Austria, im Hotel Bristol Wien, im Korso, im Palais Ferstel und dann bei Aufenthalten in Frankreich, Monaco, Großbritannien, Italien, Spanien, den USA und China. 1989 übernahm er das elterliche Wirtshaus in Feuersbrunn und eröffnete das Restaurant „Zur Traube“. 1990 erkochte er seine erste Gault Millau Haube und wurde mit nur 23 Jahren zum jüngsten Haubenkoch Österreichs gekürt. Seit mehr als 20 Jahren werden im Mörwald Stammhaus in Feuersbrunn Kochkurse veranstaltet, über 10.000 begeisterte Absolventen gibt es bisher. Insgesamt legt Starkoch Toni Mörwald größten Wert auf natürliches Kochen, ihm ist auch der persönliche Kontakt zu den Produzenten und den Verarbeitern der Lebensmittel, die in seiner Küche verwendet werden, sehr wichtig.
Montag, 12. April 2010, 19:00 Uhr, Herberstein
Silvio Nickol
2 Michelin Sterne im Guide Michelin 2009
3 Hauben / 18 Punkte im Guide Gault Millau 2010
4 Sterne / 96 Punkte im A la Carte 2010
„Der Job ist meine Leidenschaft“, und „Geschmack muss unverfälscht auf den Teller kommen“, betont Silvio Nickol, Küchenchef im Restaurant Schlossstern des Hotel Schloss Velden, in dem er seit zwei Jahren für Furore sorgt. Innerhalb von nur 8 Monaten zeichnete der Guide Michelin den gebürtigen Sachsen mit einem Stern aus, ein Jahr später folgte der zweite. Der junge Kochstar gilt als einer der derzeit besten Köche des Landes und er könnte der erste in Österreich sein, der einen dritten Michelin Stern erreicht. Das Schlossstern gilt als eine der exklusivsten Adressen der österreichischen Gourmet-Szene. Silvio Nickol stammt aus Hoyerswerda, seine Kochlehre absolvierte er im Landhaus Hotel Waitz in Mühlheim-Lämmerspiel. Nach Stationen im Wald- & Schlosshotel Friedrichsruhe in Zweiflingen wurde er Chef de Partie im Hotel Traube Tonbach im Restaurant Schwarzwaldstube bei Harald Wohlfahrt, der bis heute als sein Mentor gilt. Dann ging Nickol als Souschef nach Belgien (Scholteshof), kam zurück ins Restaurant Traube Tonbach und werkte anschließend bei Heinz Winkler in dessen Residenz Heinz Winkler am Chiemsee. Seit 2007 ist Silvio Nickol nun höchst erfolgreich im Hotel Schloss Velden. Teamwork ist ihm enorm wichtig – „ohne eine gute Mannschaft bringt man nichts auf den Teller. Die Mitarbeiter sind immer ausschlaggebend für den Erfolg.“
Dienstag, 13. April 2010, 19:00 Uhr, Restaurant Bauböck
Fritz Pichler
2 Hauben / 15 Punkte im Guide Gault Millau 2010
Er war jahrelang als Chefkoch mit dem besten Kreuzfahrtschiff der Welt, der MS Europa, unterwegs, kochte für Donald Trump in Palm Beach und ging schließlich in Hamburg vor Anker. Im Bistro Rive erkochte Küchenchef Fritz Pichler mittlerweile 2 Hauben 15 Punkte und seine perfekte Fischzubereitung ist bereits legendär in der Stadt an der Elbe. Künftig werden die großen Kreuzfahrt-Schiffe direkt vor der Terrasse des Rive vor Anker gehen. Fritz Pichler stammt aus Lembach im oberösterreichischen Mühlviertel. Nach der Lehre im Gasthof „Goldenes Kreuz“ in Eferding zog es ihn in die weite Welt hinaus, schließlich ankerte er in Hamburg. Der Gault Millau Deutschland 2010 schreibt:“..Als sie Pichler engagierte, demonstrierte Patronne Alice von Skepsgardh, Hamburgs Gastronomie Principessa, mal wieder ihr Gespür für überraschende Entdeckungen: Der Mann vom Meer erwies sich als Glücksgriff, inzwischen wirkt er so, als wäre dem Rive ein zusätzlicher Turbo eingebaut worden…“ Besondere Spezialitäten des Kochkünstlers aus dem Mühlviertel sind heute die frischen Fische – vom Hamburger Labskaus bis zum Sushi und Sashimi oder der Bouillabaisse.
Donnerstag, 15.April 2010, 19:00 Uhr: Romantikgasthaus Oberwirt
Erich Pucher
3 Hauben / 17 Punkte im Guide Gault Millau 2010
4 Sterne / 87 Punkte im A la Carte 2010
Er zählt zu den phantasievollsten Kochkünstlern der Steiermark. Sein Restaurant Rahmhube auf der Stolzalpe war unter Gourmets viele Jahre ein Geheimtipp. Jetzt kocht er in „Lerchers Panorama“ in Murau auf 3 Hauben Niveau und begeistert mit besonderen Kreationen. Erich Pucher verfolgt seinen Kochstil konsequent und stellt das Regionale immer in den Vordergrund. Dies ist quasi sein Credo, auf dem sich der Erfolg begründet. Erich Pucher wurde in Oberzeiring geboren und verbrachte seine Kindheit in Kleinlobming bei Knittelfeld. Nach der Kochlehre im Hotel Liesingtalerhof in Mautern war er schon in jungen Jahren als Koch international erfolgreich. Bereits mit 21 Jahren werkte Pucher als jüngster Souschef im „Scandinavia Hotel in Oslo, sammelte Erfahrungen in St. Moritz, Kopenhagen, am Arlberg, in Los Angeles und Johannesburg (Südafrika). Der steirische Kochkünstler zählte von Beginn an zu jenen Köchen, die internationale Standards mit den regionalen Möglichkeiten in Verbindung zu bringen verstanden. Er geht zu den Bauern um diese zu motivieren, die Produktion ab Hof zu intensivieren und kontinuierlich ausgezeichnete Qualität zu liefern. Murau nennt sich heute Bioregion – auch ein Verdienst Puchers, der sich immer für die Frische, Saisonalität und die Regionalität der Produkte einsetzt, mit denen er seine besonderen Gerichte zaubert.
Freitag, 16. April 2010, 19:00 Uhr: Landgasthaus Holzpoldl
Alfons Schuhbeck
1 Michelin Stern im Guide Michelin 2009
3 Hauben / 17 Punkte im Gault Millau 2010
Gewürze sind meine Mission und 2005 hatte ich den Mut, einen eigenen Gewürzladen zu eröffnen, gleich schräg gegenüber meines Restaurants im Herzen von München. Mittlerweile biete ich 30 pure Gewürze und 30 Gewürzmischungen, die ich mit meinen Erfahrungen aus 30 Jahren großer Küche selbst mixe“, betont Starkoch Alfons Schuhbeck, der heute auf ein Gourmet-Imperium in München blicken kann. Südtiroler Stuben, Orlando, Kochschule, Eissalon, Partyservice, Teatro, Schokoladen, Gewürzläden, Bücher, zahllose TV-Auftritte von „Lanz kocht“ über die Küchenschlacht“ bis hin zu „Gesund genießen – raffiniert gewärzt“. Schuhbeck ist die perfekte Kombination aus Kochkünstler und Unternehmer. Geboren wurde der Star als Alfons Karg in Traunstein. Nach der Ausbildung zum Fernsehtechniker lernte er bei einem Gastspiel seiner Band den Gastwirt Sebastian Schuhbeck kennen, der den jungen Techniker davon überzeugte, eine Ausbildung zum Koch, Restaurant- und Hotelfachmann zu absolvieren und der ihn adoptierte. Seine Stationen als Koch u.a. bei Feinkost Käfer, Alois Dallmayr und im Restaurant Aubergine von Eckart Witzigmann. 1980 übernahm er das elerliche Kurhausstüberl in Waging am See und wurde 1983 für seine Kochkunst mit einem Michelin Stern ausgezeichnet, den er seither kontinuierlich hält. In Schuhbecks Südtiroler Stuben am Münchner Platzl ist das Erfolgsgeheimnis ein Mix aus harter Arbeit, Perfektion des Handwerks, dem Wissen um die Eigenschaften der Produkte, vor allem der Gewürze und dem Talent, den Gästen das Gefühl zu vermitteln, dass sie im Mittelpunkt stehen.
Mittwoch, 14. April 2010, 19:00 Uhr: domviertel relounge
Thomas M. Walkensteiner
Koch aus Leidenschaft
1 Michelin Stern im Guide Michelin 2009
3 Hauben / 18 Punkte im Guide Gault Millau 2010
5 Sterne / 97 Punkte im A la Carte 2010
Seine Stärken sind das Aufspüren erlesener Zutaten sowie das Experimentieren mit (fremden) Geschmacksnuancen. Jede seiner Speisen ist ein Gesamterlebnis. Er versuche, mit den Grundprodukten Fleisch und Fisch aus der Region sowie mit Gewürzen und Aromen aus der ganzen Welt besondere Gerichte und Kombinationen zu zaubern, betont Thomas Walkensteiner, Herr über bestimmt eine der durchdachtesten, modernsten Küchen Österreichs. Mit 1 Michelin Stern, 3 Hauben / 18 Punkte im Gault Millau und 5 Sterne im A la Carte ausgezeichneten Küche zählt er zu den besten Köchen Österreichs. Sein Motto: „Ein Koch muss ein glücklicher Mensch sein, weil aus einem unglücklichen Menschen kein guter Koch wird"
Geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen ist Walkensteiner in Lustenau (Vorarlberg). Nach der Hotelfachschule in Bludenz begann er eine Lehre im Restaurant Sternen in Dornbirn. Zwischen 1985 und 1994 sammelte er Erfahrungen in renommierten Sterne- und Haubenrestaurants wie dem Korso oder Zu den drei Husaren in Wien. Dann fand der heutige Küchendirektor seinen Meister in Eckart Witzigmann im Aubergine in München. „Er hat mir gezeigt, dass die Basis – egal was ich zubereite – immer in der einfachen Küche zuhause ist. Darauf aufbauend wird dann alles verfeinert, bis es die höchste Perfektion erreicht.“ Nach weiteren Zwischenstopps in Wien und im Rheingau zog es den aufstrebenden Kochkünstler nach Asien. Erst ging er nach Japan (Osaka), dann nach Bangkok ins Oriental. Zurückgekehrt nach Europa arbeitete er in 4- und 5 Sterne Hotels am Arlberg, in Salzburg und an der Cote d’Azur, bis 2003 das Hotel Schloss Fuschl rief und Thomas Walkensteiner die Position des Küchendirektors im Gourmetrestaurant „Imperial“ des Hotel Schloss Fuschl sowie die Gesamtleitung der Küchen im Schloss Fuschl Resort zu dem auch das Hotel Jagdhof gehört übernahm.
Die Starwinzer des Culinary Art Festivals 2010
Josef Dockner
Der verträumte Ort Höbenbach, der ganz in der Nähe von Stift Göttweig liegt, das eindrucksvoll über dem Donautal thront, ist die Heimat von Winzer Sepp Dockner. Der junge Qualitäts-Dynamo bewirtschaftet mittlerweile 45 Hektar Weingärten, die größtenteils rund um den Göttweiger Berg liegen und zum Weinbaugebiet Kremstal gehören. Kellermeister Dockner hat sich in den letzten Jahren besonders mit seinen frischen und sortentypischen Weißweinen einen guten Namen gemacht, die er aus einer großen Sortenpalette keltert. Daneben erzeugt er auch samtige Rotweine, von denen die besten im kleinen französischen Eichenfass gelagert werden. In geeigneten Jahrgängen werden auch Prädikatsweine, wie Stroh- und Eisweine erzeugt. Bekannt wurde der Winzerhof Dockner einer breiteren Öffentlichkeit durch seine alljährliche Weintaufe am 11. November, bei der bekannte Persönlichkeiten als Paten für den neuen Jahrgang fungieren.
Auszeichnungen:
3 Sterne im VINARIA GUIDE 2005
3x Landessieger NÖ
mehrfacher Gebietssieger Kremstal
Spargelweinsieger
mehrfacher VINUM CIRCA MONTEM Sieger
Alois Gross
Das Weingut Gross liegt eingebettet in der Hügellandschaft des Weinbaugebietes Südsteiermark am Ratscher Nussberg, einer der besten Lagen der Region. Von Welschriesling über Muskateller, Weiss- und Grauburgunder bis hin zu Morillon (Steirisch für Chardonnay), Sauvignon Blanc und Gewürztraminer reicht das regionaltypische Sortenangebot, das die Familie Gross auf nahezu 50 Hektar Rebfläche kultiviert. Winzer Alois Gross setzt auf strikte Qualitätsorientierung und keltert vielschichtige und in jeder Hinsicht kostbare Weine. Als Mitglied der Steirischen Terroir- und Klassikweingüter „STK“ ist es ihm ein wichtiges Anliegen, regionaltypisch steirische Weine zu vinifizieren. Die Wurzeln der STK-Weingüter reichen bis Mitte der 1980er zurück, sie wurden mit dem Weinstil „Steirische Klassik“ berühmt. Der Name „Steirische Terroir- und Klassikweingüter“ bedeutet, dass die Weine der besten Lagen gemeinsamen Qualitätskriterien entsprechen müssen. Der mit großer gegenseitiger Wertschätzung verfasste Codex mit einer Klassifizierung des Sortiments der STK Weingüter erleichtert dem Weinliebhaber die Orientierung. Dies und die Philosophie des Winzers prägen die Arbeit im Weingut. Das konsequente Qualitätsstreben im Weingut Gross schätzt vor allem eine treue Schar von Stammkunden. Aber auch in Gastronomie sowie Weinfachpresse erfreuen sich die Weine wachsender Beliebtheit, und der Exportanteil nimmt zu. Ein Indikator für den Erfolg der Philosophie des Weingutes sind die vielen hohen Auszeichnungen nationaler wie internationaler Verkostungen der letzten Jahre. Der Sauvignon Blanc Privat 2001 etwa erreichte mit 97 „Falstaff“ Punkten die bis heute höchste Bewertung, die einem steirischen Wein je zuteil wurde.
Auszeichnungen und Bewertungen:
Bewertungen des Weinguts Gross in nationalen und internationalen Weinpublikationen:
- Salon Winzer: im Kreis der Auserwählten 2005
- „Falstaff“ Weinguide 2008/09: ****
- „Falstaff“: die 25 beliebtesten Weingüter
- „Wo isst Österreich?“ 2009: 3 Kellerkatzen
- „Vinaria“. Der Weinguide 2007/2008: *** Winzer
- „Gault Millau“ 2008: 3 Trauben, Weißweine 19/20
- „A la Carte“ 2009: Die besten Weingüter
Franz Hirtzberger
Das Weingut Franz Hirtzberger liegt in der Gemeinde Spitz an der Donau im niederösterreichischen Weinbau-Gebiet Wachau. Von der Familie wird seit fünf Generationen auf einem aus dem 13. Jahrhundert stammenden Hof Weinbau betrieben. Franz Hirtzberger sen. (1922-2007) zählte zu den Doyens und Leitfiguren in der österreichischen Weinszene. Nach der bekannten Riede wurde er auch als „Mister Singerriedel” bezeichnet. Unter anderem war er Obmann der Winzervereinigung Vinea Wachau Nobilis Districtus und kämpfte erfolgreich um die Anerkennung der Wachau als Weltkulturerbe. Der Betrieb wird von Franz Hirtzberger jun. geleitet, der jährlich längere Praxisaufenthalte bei renommierten Weingütern im Ausland absolviert. Im Jahre 2000 wurde der komplett neu und modernst eingerichtete Keller in Betrieb genommen. Die Weingärten umfassen 20 Hektar Rebflächen in den Rieden Axpoint, Donaugarten, Honivogl, Hochrain, Rotes Tor, Schlossgarten, Setzberg, Singerriedel und Steinporz. Sie sind zu 100% mit weißen Sorten bestockt; es werden Riesling, Veltliner, Chardonnay, Neuburger, Weißburgunder, Grauburgunder und Gelber Muskateller kultiviert. Im Weingarten wird auf kurzen Rebschnitt, intensive Laubarbeit, strenge Ertragskontrolle und rigorose Selektion geachtet. Mit Handlese in mehreren Durchgängen wird erreicht, daß nur Trauben mit der allerhöchsten physiologischen Reife geerntet werden. Dort werden die Moste ohne jegliche Aufzuckerung und sonstige Verbesserung im Stahltank bis zum natürlichen Stillstand vergoren. Der weitere Ausbau erfolgt zum Teil im großen traditionellen Holzfass. Ziel des Hauses ist es, ausgezeichneten Wein in sortentypischer Reinheit zu schaffen. Zu den Premiumweinen zählen zum Beispiel Riesling Smaragd Singerriedel, Grüner Veltliner Smaragd Axpoint, Grüner Veltliner Smaragd Honivogl und Riesling Smaragd Setzberg. Für den Singerriedel 1994 wurden im Wine Advocate des bekannten Weinkritikers Robert M. Parker 96 Punkte vergeben. Es werden auch Destillate erzeugt. Jährlich werden rund 130.000 bis 150.000 Flaschen Wein produziert.
Wichtigste Auszeichnungen:
Zahlreiche 1. Plätze und andere Topplatzierungen bei nationalen und internationalen
Wettbewerben von Fachzeitschriften, 96 Punkte für den Singerriedel 1994 im "Wine
Advocate", 94 Punkte für den Grünen Veltliner „Honivogl“ 1998 im Wine Spectator.
Gerhard und Christine Markowitsch
Das Weingut Gerhard und Christine Markowitsch liegt in der Gemeinde Göttlesbrunn im iederösterreichischen Weinbau-Gebiet Carnuntum. Der innovative Gerhard Markowitsch gilt als einer der Begründer des „Rotwein-Wunders” in diesem Gebiet. Das Magazin Falstaff wählte ihn zum „Winzer des Jahres 1999”. Die Weingärten sind zu 75% mit den roten Sorten Zweigelt, Blaufränkisch, Pinot Noir, Merlot, Cabernet Sauvignon und Syrah, sowie zu 25% mit den weißen Sorten Veltliner, Chardonnay, Riesling, Grauburgunder, Sauvignon Blanc und Traminer bestockt. In jeder Rotwein-Cuvée sind mindestens 50% der Carnuntum-Leitrebsorte Zweigelt enthalten. Im neu eingerichteten dreigeschossigen Keller befinden sich etwa 1.000 ausschließlich französische Barriques, die zwecks sanftem Eichenaroma maximal medium getoastet sind. Zu den Premiumweinen zählen die Rotwein-Cuvées „Rosenberg” (Zweigelt, Cabernet Sauvignon, Merlot), „Redmont” (Zweigelt, Cabernet Sauvignon, Syrah), „Cuvée Carnuntum” (Zweigelt, Pinot Noir) und seit dem Jahrgang 2000 „M1”, sowie die reinsortigen Rubin Carnuntum (Zweigelt), Pinot Noir, Chardonnay Reserve, Grüner Veltliner Alte Reben (knapp 50-jährige Reben). Jährlich werden rund 300.000 Flaschen Wein produziert. Es werden auch flaschenvergorene Sekte erzeugt. Das Weingut ist Mitglied bei der Winzervereinigung Rubin Carnuntum. Christine Markowitsch ist Mitglied bei der Winzerinnen-Vereinigung „Die schwarzen Katzen aus Göttlesbrunn”.
Auszeichnungen und Bewertungen:
Falstaff M1 2000/ 94-96 Punkte
Falstaff Rosenberg 2001/90-92 Punkte
A la carte Rosenberg 2001 / 90 Punkte
Chardonnay Reserve 2001 A la Carte Grand Cru Sieger
Rosenberg 1999 Gault Millau 2001/2002 einziger Rotweinbetrieb mit 18 von 20 Pkt./jährlich
3 Trauben
ALLES ÜBER WEIN/internationale Fachzeitschrift f. Wein/Pinot Noir Reserve 2001 / 91,3 Punkte
Im Zeichen der Rose – Charles Wish, Chefönologe des australischen Rosemount Estate und Gerhard Markowitsch treffen sich im September 2002 zu einem Gedankenaustausch am "Rosenberg".
Pinot Noir Reserve 2000 Sortensieger falstaff.
Rosenberg 2000 / 5.Platz in der Kategorie Cuvee.- Falstaff
Ordre de Saint Fortunat – Weingut G.Markowitsch Sieger im Grand Prix de Vin 2002
Falstaff – WINZER DES JAHRES 1999
Willi und Maria Opitz
Willi und Maria Opitz machten gemeinsam ihr Steckenpferd „Wein“ zum Beruf. Oder besser gesagt zur Berufung. Nach 18 Jahren bei Masterfood entschied sich der gelernte Maschinenbau-Ingenieur Willi Opitz mit seiner Frau Maria, die eine leitende Position im Pflegebereich für die Selbständigkeit aufgab, den Weg als Winzer zu gehen. 1995 wurde gemeinsam das Weingut Willi Opitz gegründet, bei dem Qualität und Freude am Tun an oberster Stelle steht. Willi Opitz fiel aber bereits vor der Gründung des Weingutes als Top-Winzer und Marketinggenie auf. Mit Innovation, ausgefallen Werbeideen und Marketingkonzepten bereichert er bereits vor 1995 die österreichische Weinlandschaft. Weit über die Grenzen. Weine von Willi Opitz spielen in der internationalen Spitzenliga eine bedeutende Rolle.
Auszeichnungen und Bewertungen:
Late harvest Winemaker of the Year in London als erster österreichsicher Betrieb Landessieger Burgenland
Starwineaward USA - 60 Sommeliers weltweit wählten Willi Opitz zum besten Süssweinbetrieb
Best of Burgenland - Süssweinpreis
Falstaff: 90 Punkte für den Merlot
Vinaria - Opitz One und Gewürztraminer Eiswein - 3 Sterne
A la Carte - Muskat Schilfwein 96 Punkte, Pink Kiss Rosé und Opitz One 91 Punkte, Cuvée
Angela Rot und Gewürztraminer Spätlese 90 Punkte
Beverage Tasting Chicago - Goldackerl TBA 94 Punkte, Muskat Schilfwein 93 Punkte, Opitz
One 92 Punkte, Eiswein Gewürztraminer 90 Punkte und Pinot Noir Beerenauslese 90 Punkte
Der "Opitz One" wurde gleich für 2 Bücher ausgewählt, die sich mit den besten Weinen aller Zeiten befassen: "The 1000 Finest Wines ever Made" und "1001 Wines You Must Try Before You Die"
Gerhard Tschida
Der Familienbetrieb Gerald Tschida liegt im burgenländischen Seewinkel in Apetlon. Zwei Generationen bewirtschaften 12 Hektar Land. Gerhard Tschida stieg nach dem Studium der Wirtschaftspädagogik in den Familienbetrieb ein. Es werden alle bedeutenden Rebsorten des Burgenlandes angebaut. Durch die unterschiedliche Bodenbeschaffenheit kommt auch den Lagen eine besondere Bedeutung zu. Genau darauf nimmt Familie Tschida besonderen Bedacht. Oft variiert die Bodenbeschaffenheit auch innerhalb einer Riede. Nur durch Handlese, bei der der Winzer persönlich dabei ist, kann auf diese Unterschiede reagiert werden. So ist es möglich, die Trauben schon bei der Lese auch innerhalb einer Lage zu selektionieren. Im Keller werden die Weine dann behutsam ausgebaut. Der Bogen spannt sich vom besonders fruchtigen Ausbau im Stahltank bis zum Ausbau im kleinen Holzfass. Mit Ausnahme vom Welschriesling werden alle Weißweine zumindest zum Teil im Holzfass ausgebaut. Beim Rotweine dominiert naturgemäß der Ausbau im Holzfass. Mit Ausnahme des Zweigelt Medium werden alle Roten zumindest zum Teil im kleinen Holzfass ausgebaut.Vom Sauvignon blanc wird auch Süßwein erzeugt. Je nach Jahr gelingt entweder Beerenauslese oder Trockenbeerenauslese. 2009 befinden sich 18 Weine im Sortiment.
Franz Weninger
Der heute 55 jährige Burgenländer gehört zu den Pionieren des Qualitätsweinbaus in Österreich. Als er 1982 den elterlichen Betrieb übernahm, änderte er die Verhältnisse radikal. Lange vor allen anderen setzte Weninger in seinem Weingut in Horitschon im Mittelburgenland auf Reduktion der Erträge, strenge Selektion im Weingarten und den langsamen Ausbau in Holzfässern. Das war zu diesem Zeitpunkt auch im Blaufränkischland rund um Horitschon etwas Ungewöhnliches. Bereits ein Jahr nach der Betriebsübernahme machte Franz Weninger erstmals von sich reden. Der Blaufränkisch Kabinett 1983 faszinierte die damals noch kleine Fachwelt und errang internationale Auszeichnungen. 1984 machte er bereits die ersten Versuche mit Barrique. Es war nur der Anfang. Im Laufe der Jahre wurde Franz Weninger zu einem der Fixsterne unter den österreichischen Rotweinproduzenten, dessen Weine schon zu einem Zeitpunkt besten Ruf genossen, als Österreich international noch das Image eines reinen Weißweinlandes hatte.
Einige Auszeichnungen und Bewertungen:
Robert Parkers Wine Advocate: Austria 2007 Review, Rotweine, 2009
* Dürrau 2006: 91-92+ Punkte
* Blaufränkisch Alte Reben 2006: 91 Punkte
* Blaufränkisch Saybritz 2006: 91 Punkte
* Blaufränkisch Hochäcker 2006: 90 Punkte
* Blaufränkisch Kirchholz 2006: 89+ Punkte
* Zweigelt Raga 2006: 88 Punkte
Wine & Spirits April 2009
* Blaufränkisch Hochäcker 2006: 90 Punkte
* Blaufränkisch Reserve 2004: 90 Punkte
* Zweigelt 2007: 88 Punkte, Best Buy
ENO WorldWine - Auszeichnung Award of Excellence
* Dürrau 2005: 5 Sterne
Gault Millau 2009
* Dürrau 2005: 18,5 Punkte
* Blaufränkisch Alte Reben 2006: 17,5 Punkte
* Merlot 2006: 17,5 Punkte
* Veratina 2006: 17 Punkte
* Pinot Noir Kalkofen 2006: 17 Punkte
A la Carte 2009
* Dürrau 2005: 93 Punkte
* Merlot 2006: 91 Punkte
* Pinot Noir Kalkofen 2006: 90 Punkte
* Blaufränkisch Hochäcker 2006: 89 Punkte
* Veratina 2006: 88 Punkte
Hans Reisetbauer
Meisterbrenner des Jahres 2009
Im Herzen Oberösterreichs, wo der Obstbau zur Tradition gehört, liegt das Gut der Familie Reisetbauer. Im Laufe der Jahre entwickelte sich der landwirtschaftliche Betrieb zu einer der modernsten Brennereien Österreichs. Hans und Julia Reisetbauer führen seit 1994 mit sechs Mitarbeitern den Brennereibetrieb. Er bezeichnet sich selbst als Brenner, Obstbauer, Landwirt & Reisender, jährlich legt Reisetbauer 70.000 Kilometer zurück, um seine Edelbrände weltweit zu promoten. Seine Produkte zählen zur internationalen Elite. Neben klassischen Qualitätsbränden wie Apfel,- Williams- oder Zwetschkenbrand werden auch Himbeere, Johannisbeere, Kirsch, Marille, Quitte, Vogelbeere, Weichsel oder Wildkirsch zu feinen Destillaten verarbeitet. Die Besonderheiten des Hauses sind die Brände aus Karotte, Tomate oder Ingwer. Die wertvollste Köstlichkeit aus dem Hause Reisetbauer ist der legendäre Elsbeerbrand – woher die Frucht des teuersten Schnapses der Welt kommt ist ein wohlgehütetes Geheimnis. Nebendem Single Malt Whisky, der sieben Jahre in Barriquefässern reift, gehört zum Sortiment der Qualitätsbrennerei Reisetbauer seit einigen Jahren der BLUE GIN. Die jüngste Innovation von Alois Gölles und Hans Reisetbauer ist der twenty five delight, ein Getränk mit wenig Alkohol und viel fruchtiger Frische.
Auszeichnungen:
1995 werden Hans Reisetbauers Williamsbrand und Kletzenbirnbrand auf der
Fachausstellung Destillata als „Schnaps des Jahres“ ausgezeichnet
1998 wird die Brennerei Reisetbauer als Betrieb des Jahres gekürt
Meisterbrenner der Jahre 2002,2004, 2007, 2008, 2009, 2010 (Gourmetführer A la Carte)
2006 erhält Hans Reisetbauer die Trophée Gourmet A la Carte in der Kategorie
„Gourmandisen“
Rückfragehinweis:
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Erna Stacey-Aschauer MAS
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4040 Linz
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