ZUBEREITUNG:
Alles gut zu einem nicht zu weichen Teig verkneten.
Mehrere runde Blätter in Tortenbodengröße auswalken, aber nicht zu dünn, die Blätter auf mit Butter bestrichenen Böden backen.
Abkühlen lassen, sonst zerbrechen sie beim Ablösen!
Dann mit Marmelade zusammensetzen, den obersten mit „Eis“ bestreichen und trocknen lassen.
Eis: 20 dag Staubzucker mit soviel Zitronensaft verrühren, dass eine dickflüssige Masse entsteht, die dünn aufgestrichen wird
Hier handelt es sich um ein etwas aufwändigeres Rezept, das sich unbedingt nachzubacken lohnt. Der Teig ist gut zu verarbeiten, die einzelnen Blätter (drei sind gerade recht) lassen sich, wenn sie auf Backpapier gebacken werden, leicht ablösen und brechen nicht. Menge der Gewürze: je ½ Teelöffel.
Im Heißluftherd werden alle drei Blätter auf einmal gebacken bei 160°, 35 Minuten lang.
Gute Marmelade, entweder nur Ribisel oder auf dem ersten Boden Ribisel, auf dem zweiten Marille und auf dem dritten Weichsel, darüber zartes Zitroneneis machen diese Torte von Aussehen und Geschmack her zum üppigen, duftenden, echt „barocken“ Gaumenerlebnis! Auch hier gilt: unbedingt 1 – 2 Tage ziehen lassen.
Das Rezept stammt aus dem
„Koch-Buch, worinnen die Niedlichkeit der kostbahresten Tortten, Kräpfeln, Koch, Sulzen, und anderer delicatessen, wie nicht minder einige zur Würthschafft gehörige Anmerckungen zusammengetragen worden zum Gebrauch der Jungfrau Josepha Fetzerin. Anno 1764 in Neustadt; Grätz 1766“.
Buchtipp: Linzerische Torten auf andere Art