ZUBEREITUNG:
Alle Zutaten in einer Schüssel mit einem Kochlöffel vermengen, auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und den Teig so lange kneten und schlagen, bis er glatt und seidig ist. Wer eine Küchenmaschine mit Knethaken zuhause hat, kann diese Arbeit auch die Maschine machen lassen. Aus dem Teig ein Laibchen formen, dieses mit Öl bestreichen und zugedeckt an einem warmen Ort etwa 30–60 Minuten rasten lassen. Man kann den Teig auch leicht mit Mehl bestäuben und in einem Plastiksackerl rasten lassen, das bietet den Vorteil, dass sich kein Häutchen bildet. Nach der Rastzeit den Teig auf einem bemehlten Strudeltuch etwas ausrollen und dann weiter mit den Handrücken ausziehen. Beim Ausziehen greift man mit dem bemehlten Handrücken unter den Teig. Wobei immer von der Teigmitte aus, gegen die Tischkanten hin, sachte zu ziehen ist, bis der Teig papierdünn geworden und über die Kanten des Tisches gespannt ist.
Wenn’s einen mal strudelt:
Wenn der Strudelteig beim Ausziehen zu stark einreißt, wieder zusammenschlagen, nochmals – zumindest kurze Zeit – rasten lassen und von vorne beginnen.
Anschließend dicke Ränder wegschneiden.
TIPP:
Teigreste als kleine Nockerl in die Gemüsesuppe einkochen.
Buchtipp: Die moderne Kneipp-Küche, So schmecken Wildpflanzen, Süßes zur Weihnachtszeit, Österreichische Bäuerinnen backen Strudel