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Likör und Bier aus dem Stift Engelszell


Trappistenbiere und Liköre

Dem Zisterzienserkloster Engelszell, im Jahre 1293 vom Passauer Bischof Wernhard von Prambach als "Cella Angelorum" gestiftet, war schon bis zu seiner Aufhebung unter Kaiser Josef II. (1786) eine wechselvolle Geschichte beschieden.

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Im Jahre 1925 wurde aus der "Herrschaft Engelszell" wieder ein Kloster. Die Zisterzienser der strengen Observanz (auch Trappisten genannt) hatten das ehemalige Stift, dessen Gebäude im argen lagen, käuflich erworben. Sprichwörtlicher Fleiß der "schweigenden Mönche" ließ Kirche und Kloster bald in neuem Glanz erstrahlen.

Dazu bedurfte es aber auch enormer Geldmittel. Als glückliche Fügung erwies sich das Angebot eines Schweizer Apothekers. Sein hervorragendes Kräuterrezept für den Magenbitter führte 1929 zum Beginn der inzwischen traditionsreichen Likörerzeugung. Der herbsüße Bestseller „Magenbitter“ ist ein wohlschmeckender Kräuterauszug aus 42 Kräutern, wie zum Beispiel Johanniskraut, Galgant, Enzianwurzel und Teufelskralle-Wurzel.

Im Jahr 2012 wurde die heutige Brauerei auf dem Areal des Stiftes gegründet. Damit reihte sich das Stift Engelszell als achte Brauerei in die Riege der Trappistenbrauereien ein. Mittlerweile ist die Zahl der Brauereien, die von den Zisterziensern der Strengen Observanz geführt werden, auf 13 weltweit gewachsen. (Stand 2018) Die drei Biere der Engelszeller, Nivard, Benno und Gregorius werden nach dem Vorbild der Belgischen Trappistenbrauereien gebraut.

Noch zu erwähnen…die Einnahmen aus dem Verkauf der Liköre und Biere werden dazu genutzt um zum einen die Produktionsstätten laufend auf dem Stand der Technik zu halten und zum anderen das Stift Engelszell in seiner Barocken Pracht auch für die nächsten Generationen zu bewahren.