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Kletzenbrot und Störibrot aus dem Genussland Oberösterreich


Alte Rezepte und lebendige Tradition stimmen aufs Fest ein

Sie gehören zur Adventzeit und zu Weihnachten wie der Kranz und der Christbaum: Kletzenbrot und Störibrot sind im vorweihnachtlichen Brauchtum Oberösterreichs tief verwurzelt.

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Beim Kletzenbrot ist etwa Brauch überliefert, dass man wenigstens sieben Sorten in der Advent- und Weihnachtszeit verkosten soll. Das bringt Gesundheit und Glück für das neue Jahr. Das Wort Kletzen stammt vom mittelhochdeutschen „Kloezen“, was so viel wie Spalten heißt. Es hat in Oberösterreich eine lange Tradition, Birnen zu trocknen und für verschiedenste Gerichte zu verwenden.

Das mit Anis gewürzte Störibrot (vom althochdeutschen „Stere“, was Kraft bedeutet) wiederum wird von vielen Bäckereien ausschließlich zu Weihnachten hergestellt und traditionell am Stefanitag angeschnitten. Wenn die Kinder und Schwiegerkinder nach Hause kommen, werden verschiedene Brote verkostet. Derjenige mit dem besten Störi hat auch besonders viel Glück in der Familie.

Der Brauch rund um das Kletzenbrot ist besonders im Mühlviertel und im Seengebiet verbreitet. Das Störibrot lässt man sich vor allem im Zentralraum und in der Region um Eferding schmecken.