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GenussRegion Hausruck Birn-Apfel-Most


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Das Hausruck liegt nördlich von Wels und reicht bis zum Innviertel. Damit liegt das Gebiet an einer historischen Grenze aus dem Jahre 1779 zwischen Bayern und Österreich, die auch die Grenze zwischen der Mostkultur im Hausruck und dem "Bierland Bayern" markiert.

Jedes Haus hat seinen Most eingemacht, erzählen Kenner, um die Knechte auf dem Hof damit zu verköstigen.

Die Moste wurden in großen Mostkellern gelagert, die seit einigen Jahren wieder neu entdeckt werden. Restauriert und neu gestaltet gelten sie auf bäuerlichen Erlebnishöfen als besonders gemütliche Attraktionen.
Neben vielen Häusern, die auch heute noch aus dem eigenen Mostobst einen "Birn/Apfel Most" - nach traditionellem Verfahren - herstellen, haben sich einige Betriebe spezialisiert und bieten neben bestem Most und Säften auch trendige Cider an.
Die meistverbreitete Mostobstsorte im Mostlandl ist die Speckbirne. Daraus gewinnen manche Betriebe einen reinsortigen, besonders milden Most. Im typischen „Birn/Apfel Most“ sorgt die Speckbirne für den harmonischen Geschmack.
Ausgeschenkt wird der "Birn/Apfel Most" vor allem in den bäuerlich geführten Mostschänken und Mostgasthäusern der Region. Auf eine neue Ebene wird der Most gehoben, wenn der Mostsommelier mit seinen Gästen verschiedene Mostsorten verkostet.
Mit Beginn der Birnenbaumblüte verwandelt sich das Hausruck Mostlandl Anfang Mai in ein Blütenmeer und zeigt sich knapp zwei Wochen lang von seiner schönsten Seite. Mostobstbäume stehen vor allem in bäuerlichen Obstgärten, und oft liegen historische Verkehrswege eingebettet zwischen Mostobstbaumalleen.
Von Ende September bis zum ersten Frost duftet die gesamte Region nach den reifen Früchten, die zu Saft gepresst werden.